| Moordiplom Wer das "Böseler Moordiplom"
erwerben will, muss etwas dafür tun. Das mussten vor kurzem auch
die ehrwürdigen Schwestern des St. Vincenz-Hauses Cloppenburg erfahren,
als sie sich beim Betriebsausflug für das "Moor-Abitur"
anmeldeten. Dass alles mit rechten Dingen zugeht und alle Disziplinen
erfüllt werden, darüber wacht dabei "Moorgeist" Caspar
Pleye, der gemeinsam mit Engelbert Emken die Prüfungskommission bildet.
Beim anschließenden "Stäwelwietschmieten"
geht es nicht um gute Haltungsnoten, sondern darum, möglichst weit
zu werfen, damit ein Limit übertroffen wird, ohne dass umstehende
Mitbewerber oder gar die Prüfer getroffen und gar niedergestreckt
werden. Nicht selten heißt es hierbei "volle Deckung"!
Spaß kommt mitunter auch auf, wenn die Teilnehmer abschließend
mittels eines Steckens einen wassergefüllten Graben überwinden
müssen. Übermotivierte nahmen schon mal ein unfreiwilliges Bad,
was ihnen allerdings als Beigabe eine gesundheitsfördernde Fangopackung
bescherte. Wasserbreite und -tiefe haben natürlich etwas mit der
Witterung zu tun. Und so kommt es vor, dass der Schlot mal gerade 30 Zentimeter
Breite misst. Also, keine Bange! Nun kommt der langersehnte und letztendlich
auch verdiente Lohn: Caspar Pleye und Engelbert Emken verleihen die Moordiplome,
und die Gäste sind sich einig: |
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